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Der Factoring-Markt in 2022: Fast zehn Prozent vom deutschen BIP - Factoring: Stabilisator in Krisenzeiten

Das Factoring wächst weiter: Nach anfänglichen Aufschwüngen nach der Pandemie und Abschwüngen zum Jahresende durch den Ukraine-Krieg erzielte Deutschland im Jahr 2022 ein moderates Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,8 Prozent. Wie bereits in den vergangenen Jahren konnte die Factoring-Branche im Berichtsjahr am Wachstum überproportional teilhaben und einen Umsatzzuwachs von über 20 Prozent auf nunmehr insgesamt 372,9 Mrd. Euro erzielen. Hieraus resultiert auch ein weiterer Anstieg der Factoring-Quote (Verhältnis zwischen angekauftem Factoring-Forderungsvolumen und dem BIP) auf nun 9,7 Prozent. Dieser neue Rekordwert mit klarem Fokus auf die 10 Prozent-Quote zeigt, dass Factoring neben dem wesentlichen Beitrag als Stabilisator in Krisenzeiten auch ein elementarer und stetig wachsender Bestandteil der Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft sowie des Finanzierungsmix geworden ist. So nutzten Im Berichtsjahr über 105.000 Kunden die Finanzdienstleistung Factoring.

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